Große Namen der Klassik und herausragende Nachwuchstalente begegnen sich bei den Traunsteiner Sommerkonzerten auf einer gemeinsamen Bühne. Entdecken Sie die Künstlerinnen, Künstler und Ensembles, die mit ihrem Können und ihrer Leidenschaft unvergessliche Konzerterlebnisse schaffen.
Maximilian Hornung / Nicolas Altstaedt / Tommy Baldu / Sarah Christian / Francesco Corti / Thomas Grossenbacher / Paul Handschke / Maria Ioudenitch / Jano Lisboa / Sandro Meszaros / Anna Tykka Nyffenegger / Benjamin Nyffenegger / David Orlowsky / Quatuor Arod / Singer Pur / Daniel Stelter / Johannes Strake / Sylvia Zucker
Maximilian Hornung zählt zu den herausragenden Cellisten seiner Generation und ist seit 2022 künstlerischer Leiter der Traunsteiner Sommerkonzerte.
Der 1986 in Augsburg geborene Musiker gilt als einer der bemerkenswertesten Cellisten auf der internationalen Bühne. Sein Spiel zeichnet sich durch außergewöhnliche technische Meisterschaft, einen wandlungsfähigen, kraftvollen Ton und ein breites Spektrum an Klangfarben aus. Neben dem großen Solorepertoire widmet er sich mit besonderer Leidenschaft auch selten gespielten Werken der Celloliteratur und entwickelt Programme, die bekannte Meisterwerke mit musikalischen Entdeckungen verbinden.
Als Solist konzertiert Hornung regelmäßig mit renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Wiener Symphonikern, dem London Philharmonic Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich und der Tschechischen Philharmonie. Gastspiele führen ihn in bedeutende Konzertsäle und zu internationalen Festivals in Europa, Asien und Nordamerika.
Auch als Kammermusiker genießt er internationales Ansehen. Zu seinen musikalischen Partnern zählen unter anderem Anne-Sophie Mutter, Julia Fischer, Christian Tetzlaff, Daniil Trifonov und Hélène Grimaud.
Nach Studien bei Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas gewann Hornung 2005 den Deutschen Musikwettbewerb und 2007 mit dem Tecchler Trio den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Bereits mit 23 Jahren wurde er Erster Solocellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter zwei ECHO-Klassik-Preise, dokumentieren seinen internationalen Erfolg.
Mit den Traunsteiner Sommerkonzerten verbindet ihn eine langjährige künstlerische Beziehung. Seit 2022 verantwortet er die künstlerische Ausrichtung des Festivals und setzt mit jährlich wechselnden Leitmotiven neue programmatische Akzente. Dabei verbindet er hochkarätige Kammermusik mit außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeiten und eröffnet immer wieder neue Perspektiven auf das klassische Repertoire.
Instrument: Violoncello
Schwerpunkte: Solorepertoire, Kammermusik, selten gespielte Cellowerke
Auszeichnungen: ECHO Klassik, Deutscher Musikwettbewerb, ARD-Musikwettbewerb
Ensembles: Tecchler Trio, zahlreiche internationale Kammermusikprojekte
Website: Maximilian Hornung
Der deutsch-französische Cellist Nicolas Altstaedt zählt zu den vielseitigsten Künstlern der Gegenwart. Als Solist, Dirigent und künstlerischer Leiter spannt er den Bogen von Alter bis zu zeitgenössischer Musik auf historischen wie modernen Instrumenten. Seit seinem Debüt 2010 bei den Wiener Philharmonikern musiziert er weltweit mit Spitzenorchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra oder den Münchner Philharmonikern. Er konzertiert regelmäßig auf historischen Instrumenten mit Ensembles wie Il Giardino Armonico und hat enge Partnerschaften mit renommierten Orchestern wie dem Münchener Kammerorchester aufgebaut. 2012 übernahm er von Gidon Kremer die Leitung des Kammermusikfests Lockenhaus.
Als gefragter Interpret zeitgenössischer Musik widmet er sich zahlreichen ihm gewidmeten Werken und arbeitet eng mit Komponisten wie Jörg Widmann zusammen. Seine Alben wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Gramophone Award und dem BBC Music Magazine Award.
Instrument: Violoncello
Schwerpunkte: Kammermusik, Alte Musik, zeitgenössische Musik, Dirigat
Auszeichnungen: Credit Suisse Young Artist Award, BBC New Generation Artist, Gramophone Award
Positionen: Künstlerischer Leiter des Kammermusikfests Lockenhaus und der Haydn-Philharmonie
Kollaborationen: Janine Jansen, Fazıl Say, Vilde Frang, Quatuor Ébène
Website: Nicolas Altstaedt
Auftritt:
🡢 06.09.2026 | Konzert VI
Der Schlagzeuger und Musikproduzent Tommy Baldu ist eine unverwechselbare Größe in der Musikszene. Mit der Band Six was Nine feierte er in den 90ern große Erfolge und spielte als Vorband von Tina Turner in Europas größten Stadien. Sein unverwechselbarer Sound prägt seine Arbeit mit Künstlern wie Laith Al-Deen, Rebekka Bakken, Emilia Torrini und den Söhnen Mannheims. Als Mitglied des international gefeierten Trios Triband mit Sandy Wollasch und Sebastian Studnitzky erlangte er weltweite Aufmerksamkeit. Die enge musikalische Zusammenarbeit mit Daniel Stelter spiegelt seine Vielseitigkeit wider. Neben seinen Live-Auftritten widmet sich Tommy in seinem Studio der kreativen Klangforschung.
Instrument: Schlagzeug, Percussion
Schwerpunkte: Jazz, Pop, Klangästhetik, genreübergreifende Projekte
Projekte: Vereinsheim Baldu, Triband, zahlreiche Studio- und Liveproduktionen
Kollaborationen: Daniel Stelter, Laith Al-Deen, Xavier Naidoo, Gregor Meyle, Emiliana Torrini
Website: Tommy Baldu
Auftritt:
🡢 02.09.2026 | Konzert II
Sarah Christian zählt zu den profiliertesten Geigerinnen ihrer Generation. Seit der Saison 2024/25 ist sie Erste Konzertmeisterin des Oslo Philharmonic Orchestra, zuvor war sie über zehn Jahre in dieser Position bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen tätig. Im Herbst 2025 übernahm sie eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik und Theater München. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie international gefragt. Sie gewann zahlreiche Preise, u. a. beim ARD-Musikwettbewerb 2017 (2. Preis, Publikumspreis, Sonderpreis des Münchener
Kammerorchesters) sowie bei internationalen Wettbewerben in Neuseeland, Österreich und Deutschland. Konzerte führten sie zur Camerata Salzburg, zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und zum BBC Symphony Orchestra. Ihr Debütalbum wurde hochgelobt; mit dem von ihr gegründeten Franz Ensemble erhielt sie 2020 den Opus Klassik. Neben ihrer Konzerttätigkeit leitet sie eine Kammermusikreihe in ihrer Heimatstadt Augsburg.
Instrument: Violine
Schwerpunkte: Kammermusik, Solorepertoire, Orchesterleitung vom Pult
Auszeichnungen: ARD-Musikwettbewerb, Yehudi-Menuhin-Medaille, Opus Klassik
Ensembles: Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Franz Ensemble
Website: Sarah Christian
Auftritt:
🡢 01.09.2026 | Konzert I
Francesco Corti wurde 1984 in Arezzo geboren und studierte Orgel in Perugia sowie Cembalo in Genf und Amsterdam. Nach internationalen Wettbewerbserfolgen in Leipzig und Brügge konzertiert er weltweit als Solist und Dirigent an den bedeutendsten Konzerthäusern. Ab 2018 leitete er als Erster Gastdirigent von Il Pomo d’Oro zahlreiche europäische Tourneen und weitete seine Gastengagements auf führende Barockorchester aus wie das Freiburger Barockorchester und die Akademie für Alte Musik Berlin. Seit Januar 2023 prägt er als Musikdirektor des Königlichen Hoftheaters Drottningholm die dortigen Opernproduktionen. Seine internationalen Engagements führen ihn aktuell für wichtige Projekte und Hausdebüts nach Bayreuth, Antwerpen und an die Niederländische Nationaloper. Seine Einspielungen wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Diapason d’or. Seit September 2016 lehrt er als Professor an der Schola Cantorum Basiliensis.
Besetzung: Cembalo, Orgel, Dirigent
Schwerpunkte: Barockmusik und historische Aufführungspraxis; Tätigkeit als Solist, Continuo-Spieler und Dirigent; besonders Repertoire von Bach, Händel, Monteverdi und Telemann
Auszeichnungen: Preisträger beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig (2006) sowie beim Cembalo-Wettbewerb in Brügge (2007); seine Einspielungen wurden u.a. mit Diapason d’or de l’Année, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, Gramophone Editor’s Choice und Choc de Classica ausgezeichnet
Label: Arcana; außerdem Einspielungen u.a. bei Pentatone und Berlin Classics
Website: Francesco Corti
Auftritte:
🡢 06.09.2026 | Konzert VI
Thomas Grossenbacher war über 26 Jahre Erster Solocellist im Tonhalle Orchester Zürich und übt eine rege Konzerttätigkeit aus. Als Kammermusiker und Solist musiziert er in Europa, USA, Taiwan und Japan. Seine CD-Einspielungen, insbesondere “Don Quixote“ (Arte Nova) von Richard Strauss mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter der Leitung von David Zinman, fanden grosse internationale Beachtung. Als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ist Thomas Grossenbacher ebenfalls sehr engagiert. Manche seiner ehemaligen Studenten sind Preisträger internationaler Wettbewerbe, besetzen exponierte Positionen in namhaften Kammermusikformationen und renommierten Sinfonieorchestern oder sind als Solisten tätig. Thomas Grossenbachers Lehrer waren Tatjana Valleise, Mischa Frey, Claude Starck und David Geringas
Instrument: Violoncello
Schwerpunkte: Kammermusik, Solorepertoire, musikalische Nachwuchsförderung
Positionen: langjähriger Solocellist des Tonhalle-Orchesters Zürich, Professor an der ZHdK
Auszeichnungen & Aufnahmen: internationale Anerkennung für Strauss’ Don Quixote mit David Zinman und dem Tonhalle-Orchester Zürich
Auftritt:
🡢 05.09.2026 | Konzert V
Paul Handschke wurde 1993 in München geboren. Im Alter von fünf Jahren bekam er seinen ersten Cellounterricht bei Stefan Bohn, später bei Michael Weiß und David Grigorian. Von 2012 bis 2018 hat er bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste studiert – zwischen Oktober 2018 und Januar 2022 war er im Master bei Maximilian Hornung an der Musikhochschule München. In der Saison 2014/15 hatte Paul einen Zeitvertrag im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Seit 2018 ist er fester Bestandteil des Tonhalle-Orchester Zürich, ab Februar 2022 als Solocellist.
Instrument: Violoncello
Schwerpunkte: Kammermusik, Orchesterliteratur, Solorepertoire
Positionen: Solocellist des Tonhalle-Orchesters Zürich
Auszeichnungen: Migros-Kulturprozent Studienpreis, Förderpreis Oberstdorfer Musiksommer
Studium: Zürcher Hochschule der Künste bei Thomas Grossenbacher, Master bei Maximilian Hornung in München
Website: Paul Handschke
Auftritt:
🡢 05.09.2026 | Konzert V
Die Geigerin Maria Ioudenitch erregte 2021 weltweite Aufmerksamkeit, als sie erste Preise bei drei internationalen Violinwettbewerben – dem Ysaÿe-, dem Tibor-Varga und dem Joseph-Joachim-Wettbwerb – sowie zahlreiche Sonderpreise gewann. Im Jahr 2023 erhielt sie den Opus-Klassik-Preis in der Kategorie „Kammermusikaufnahme des Jahres“ für ihr Debütalbum „Songbird“ bei Warner Classics. Zu den Höhepunkten ihrer Saison 2025/26 gehören Debüts beim ORF Radio-Symphonieorchester Wien, beim Orchester der Royal Danish Opera, beim Stavanger Symfoniorkester und beim George Enescu Philharmonic Orchestra. Zudem geht sie mit dem Sinfonieorchester Basel auf Tournee nach München, Wien und Ljubljana. Maria wuchs in Kansas City auf und begann mit drei Jahren Geige zu spielen. Sie studierte am International Center for Music, am Curtis Institute of Music sowie am New England Conservatory, bevor sie das Professional Studies Programm der Kronberg Academy bei Christian Tetzlaff absolvierte.
Instrument: Violine
Schwerpunkte: Solorepertoire, Kammermusik, genreübergreifende Konzertprogramme
Auszeichnungen: Joseph Joachim Violin Competition, Tibor Varga Competition, Ysaÿe International Music Competition, Opus Klassik
Studium: Curtis Institute of Music, New England Conservatory, Kronberg Academy
Besonderheit: bekannt für kreative Programme zwischen klassischem Kernrepertoire und selten gespielten Werken
Website: Maria Ioudenitch
Auftritt:
🡢 07.09.2026 | Konzert VII
Der portugiesische Bratschist Jano Lisboa zählt zu den vielseitigsten Kammermusikern seiner Generation. Seit 2013 ist er Solobratscher der Münchner Philharmoniker und konzertiert international als Solist und Kammermusiker in renommierten Sälen wie der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Royal Albert Hall. Besonders engagiert setzt er sich zudem für portugiesische Musik und zeitgenössisches Repertoire ein.
Instrument: Viola
Schwerpunkte: Kammermusik, Solorepertoire, zeitgenössische Musik
Auszeichnungen: Prémio Jovens Músicos, Watson Forbes International Viola Competition, NEC Mozart Concerto Competition
Ensembles: Münchner Philharmoniker, Quatuor Benaïm
Der schweizerisch-italienische Cellist mit ungarischen Wurzeln versteht Musik als eine Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen. Sein Spiel spiegelt seine Überzeugung wider, dass Musik dort verbindet, wo Worte nicht ausreichen. Er tritt international als Solist und Kammermusiker auf und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem ersten Preis beim Concorso Internazionale Salieri di Legnago. Zudem arbeitete er mit renommierten Künstlern wie Mischa Maisky und Maximilian Hornung zusammen. Nach Studien bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste sowie bei Maximilian Hornung in München wurde er im Januar 2024 Mitglied des Tonhalle-Orchesters Zürich. Als Stipendiat des Rahn Kulturfonds und der Friedl Wald Stiftung baut er seine internationale Konzerttätigkeit aus. Er war Davos Festival Young Artist 2024 und 2025 und tritt regelmäßig bei internationalen Festivals wie dem GAIA Festival, dem Rheingau Musik Festival und dem Pärnu Festival auf.
Instrument: Violoncello
Schwerpunkte: Kammermusik, Solorepertoire, genreübergreifende Konzertformate
Auszeichnungen: 1. Preis beim Concorso Internazionale „Antonio Salieri“ in Verona
Ensembles & Orchester: Tonhalle-Orchester Zürich, Ensemble Xcellos
Auftritt:
🡢 05.09.2026 | Konzert V
Anna Tyka Nyffenegger wurde in Katowice (Polen) geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Ihr Studium schloss Sie an der Hochschule F. Chopin in Warschau bei Prof. K. Michalik “mit Auszeichnung“ ab. Neben Ihrer solistischen Laufbahn unternahm Sie weitere Studien bei Prof. Michael Flaksman an der Staatlichen Musikhochschule in Mannheim. Anna Tyka Nyffenegger gewann eine Vielzahl von Preisen und Auszeichnungen an internationalen Wettbewerben, u.a. den 1. Preis beim Ersten Internationalen Witold-LutoslawskiCello-Wettbewerb in Warschau. Seit August 2010 ist Sie als Stellvertretende Solocellistin beim Zürcher Kammerorchester (ZKO) angestellt. Sie ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und spielte schon mit Musikern wie Julia Fischer, Nils Mönkemeyer, Maximilian Hornung, Daniel Hope, Alexander Sitkovetsky, Andreas Janke u.a. Kammermusik und Solokonzerte führten Sie u.a. nach Polen, Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Russland, Japan.
Besetzung: Violoncello
Schwerpunkte: Solistin, Kammermusik, Orchestermusik
Auszeichnungen: Studienabschluss „mit Auszeichnung“ an der Fryderyk-Chopin-Musikhochschule Warschau; 1. Preis beim 1. Internationalen Witold-Lutosławski-Cellowettbewerb
Auftritte:
🡢 05.09.2026 | Konzert V
Seit 2008 ist Benjamin Nyffenegger stellvertretender Solocellist des Tonhalle-Orchesters Zürich. Als Kammermusiker und Gründungsmitglied des Julia Fischer Quartetts sowie des Oliver Schnyder Trios verfolgt er eine intensive internationale Konzerttätigkeit in bedeutenden Musikzentren (Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein, Tonhalle Zürich) und bei Festivals wie dem Prager Frühling, Menuhin Gstaad oder der Schubertiade. Kammermusikalische Partnerschaften bringen ihn mit Musikern wie Daniel Hope, Yulianna Avdeeva, Maximilian Hornung oder Mischa Maisky zusammen. Als Solist spielt er mit Orchestern wie der Academy of Saint Martin in the Fields und dem Tonhalle-Orchester Zürich. Die CD-Einspielungen sämtlicher Klaviertrios von Schubert, Beethoven und Brahms ernteten in der Fachpresse höchstes Lob. Er studierte an der Zürcher Hochschule der Künste bei Walter Grimmer und Thomas Grossenbacher. Nyffenegger leitet die Seetal Classics und, mit Julia Fischer, den „Boswiler Sommer“.
Instrument: Violoncello
Schwerpunkte: Kammermusik, Solorepertoire, Orchesterliteratur
Auszeichnungen: Rahn-Musikwettbewerb, zahlreiche internationale Wettbewerbspreise
Ensembles: Tonhalle-Orchester Zürich, Julia Fischer Quartett, Oliver Schnyder Trio
Auftritt:
🡢 05.09.2026 | Konzert V
Es braucht nur ein paar Töne und schon zeigt sich die Unverwechselbarkeit seines Klangs. „Bei David Orlowsky scheint sich die Klarinette in ein menschliches Wesen zu verwandeln“, schwärmte das Hamburger Abendblatt. In seiner bereits 25 Jahre andauernden Karriere war er auf den wichtigen Bühnen der Welt zu Gast. Er nahm acht Alben für Sony und Warner Classics auf; vier davon wurden mit dem ECHO / OPUS Klassik-Preis ausgezeichnet. Ob bei Schubert mit Martha Argerich, Brahms mit dem Danish String Quartet oder Mozart mit dem Netherlands Radio Symphony Orchestra: David Orlowsky lässt seine Klarinette singen wie sonst kaum ein anderer. Nach einer gefeierten Abschiedstournee mit seinem Trio im Jahr 2019 folgten neue Projekte. In seinem prämierten Programm mit Lautenist David Bergmüller erschien 2022 das Album „Alter Ego“. Im Sommer 2024 wurde sein Klarinettenkonzert in der Elbphilharmonie mit stehenden Ovationen gefeiert; fast gleichzeitig erschien sein neues Album PETRICHOR bei Warner Classics.
Instrument: Klarinette
Schwerpunkte: Klezmer, Kammermusik, Weltmusik, eigene Kompositionen
Auszeichnungen: mehrfacher ECHO Klassik-Preisträger
Ensembles: David Orlowsky Trio, internationale Kammermusikprojekte
Website: David Orlowsky
Auftritt:
🡢 02.09.2026 | Konzert II
Das 2013 gegründete Quartett gastiert weltweit in den renommiertsten Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall und dem Wiener Musikverein, und pflegt zahlreiche Kooperationen mit Künstlern wie Klaus Mäkelä, Thibaut Garcia, Daniel Hope und Maximilian Hornung. Dem Quartett liegt die Förderung zeitgenössischer Musik am Herzen, weshalb es regelmäßig Kompositionen bei jungen Komponisten wie Thomas Enhco, und Eugene Birman in Auftrag gibt. Die exklusiv für Erato / Warner Classics entstehende Diskographie umfasst gefeierte Alben mit Werken von Mendelssohn, Schubert und französischer Musik. Über ihren Alltag und eine Begegnung mit György Kurtág erschien zudem 2023 Bruno Monsaingeons Dokumentarfilm „Ménage à Quatre“. Im Jahr 2025 erschien im Rahmen ihres digitalen Projekts „A Journey through Harmony“ eine Sammlung von Bach-Chorälen auf Streaming-Plattformen. Das Quatuor Arod gewann erste Preise beim Internationalen ARD-Wettbewerb 2016 sowie beim Carl-Nielsen-Wettbewerb 2015.
Besetzung: Streichquartett
Mitglieder: Jordan Victoria, Alexandre Vu, Tanguy Parisot, Jérémy Garbarg
Schwerpunkte: Klassisches und romantisches Quartettrepertoire, zeitgenössische Musik
Auszeichnungen: ARD Musikwettbewerb München, Carl Nielsen Competition, ECHO Rising Stars
Label: Erato / Warner Classics
Website: Quatuor Arod
Seit dem Debüt 1992 – ursprünglich gegründet von fünf ehemaligen Regensburger Domspatzen und einer Sopranistin – hat sich Singer Pur zu einer der international führenden A-cappella Formationen entwickelt. Das Sextett gewann erste Preise beim Deutschen Musikwettbewerb sowie beim Tampere-Musikfestival in Finnland. Konzerttourneen führten das Ensemble in über 60 Länder auf sechs Kontinenten, mit Auftritten in der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie de Paris und in Peking. Zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentieren die breite Vielfalt des Repertoires, das einer Zeitreise durch die Epochen der Musikgeschichte gleicht. Singer Pur wurde dreimal mit dem ECHO KLASSIK und 2022 mit dem OPUS KLASSIK für das Projekt „Among Whirlwinds“ ausgezeichnet. Neben weiteren Ehrungen wie dem Bayerischen Staatspreis für Musik engagiert sich das Ensemble stark in Schulprojekten und Workshops. Zudem veranstaltet die Formation seit 2019 das eigene Vokalmusik-Festival „Singer Pur Tage“ nahe Regensburg.
Besetzung: Vokalsolistenensemble (A-cappella-Sextett)
Mitglieder: Cordula Kraetzl (Sopran), Christian Meister (Tenor), Marcel Hubner (Tenor), Manuel Warwitz (Tenor), Jakob Steiner (Bariton), Silas Bredemeier (Bass)
Schwerpunkte: Vokalmusik vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Renaissance-Polyphonie, Romantik, zeitgenössische Musik, Volksliedbearbeitungen sowie Jazz- und Pop-Arrangements
Auszeichnungen: 1. Preis Deutscher Musikwettbewerb (1994), Grand Prix für Vokalmusik beim Tampere Music Festival (1995), mehrfacher ECHO Klassik, OPUS Klassik 2022 („Among Whirlwinds“)
Label: Oehms Classics und weitere internationale Klassiklabels
Website: Singer Pur
Auftritt:
🡢 04.09.2026 | Konzert IV
Der Gitarrist Daniel Stelter studierte Jazzgitarre in Mainz und etablierte sich schnell als gefragter Live- und Studio-Musiker. Mit seinem eigenen Quartett tourte er durch den deutschsprachigen Raum und veröffentlichte bis heute sieben Soloalben, darunter Wooden Songs (2025). Als vielseitiger Sideman arbeitete er mit Legenden wie Al Jarreau und Wolfgang Haffner sowie im Duo mit Lulo Reinhardt. Einem breiten Publikum wurde er als Gitarrist der TV-Shows Sing meinen Song (2014–2018) sowie mit den Heavytones bei TV Total und Stefan Raabs DGHNDM bekannt. 2019 gründete er das Internationale Gitarrenfestival in seiner Heimatstadt Ingelheim. Das 2024 erschienene Album Petrichor mit David Orlowsky stand auf der Longlist beim Preis der deutschen Schallplattenkritik. Stelter ist zudem als Filmkomponist aktiv und unterrichtet Jazzgitarre an der Hochschule in Mainz.
Instrument: Gitarre
Schwerpunkte: Jazz, akustische Klangwelten, genreübergreifende Projekte
Auszeichnungen & Projekte: Bundesjugendjazzorchester, „Sing meinen Song“, Heavytones
Kollaborationen: David Orlowsky, Al Jarreau, Wolfgang Haffner, Lulo Reinhardt
Website: Daniel Stelter
Auftritt:
🡢 02.09.2026 | Konzert II
Der Geiger Johannes Strake erhielt seine musikalische Ausbildung bei Antje Weithaas in Berlin, Ingolf Turban in München und Alexander Janiczek in London. Er ist Preisträger renommierter Wettbewerbe, darunter des Johannes-Brahms-Wettbewerbs sowie des Violinwettbewerbs „Vasco Abadjiev“. Strake war Konzertmeister der Deutschen Streicherphilharmonie und der Jungen Deutschen Philharmonie.
Nach einem Festengagement im NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg (2018–2021) wechselte er im Sommer 2021 als stellvertretender Konzertmeister zur NDR Radiophilharmonie nach Hannover. Neben seiner Orchestertätigkeit widmet er sich leidenschaftlich der Kammermusik und musiziert regelmäßig mit Künstlern wie Sarah Christian und Maximilian Hornung. Johannes Strake spielt auf einer modernen Violine der Geigenbauerin Julia Maria Pasch aus dem Jahr 2016.
Instrument: Violine
Schwerpunkte: Kammermusik, Orchester- und Ensemblearbeit
Auszeichnungen: Bundespreis „Jugend musiziert“, Szymon-Goldberg-Award
Ensembles: Deutsche Kammerphilharmonie Berlin
Sylvia Zucker studierte zunächst Violine bei Prof. S. Hamann in Lübeck und Luzern und wechselte 2007 zur Bratsche. Nach Studien bei M. Rouilly in Zürich, schloss sie das Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Prof. I. Charisius in Luzern ab. Es folgte ein Kammermusikstudium in Salzburg (Hagen Quartett) und in Basel bei W. Levin. Die Kammermusik wurde zu ihrer besonderen Passion, was sich auch in der Gründung des Gémeaux Quartett zeigte. Mit diesem gewann sie zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettberwerben – unter anderem beim ARD-Wettbewerb. Konzerttätigkeit auf den großen Bühnen der Welt und bei namhaften Festivals. Vorübergehende Lehrtätigkeit an der Folkwang Hochschule Essen und der Musikakademie Basel. Sie ist Solobratschistin der Festival Strings Lucerne und ist seit 2011 als Assistentin in der Viola – Klasse von Prof. Isabel Charisius an der Musikhochschule Luzern tätig.
Instrument: Viola
Schwerpunkte: Kammermusik, Orchester- und Ensemblearbeit
Auszeichnungen: Bundespreis „Jugend musiziert“, Szymon-Goldberg-Award
Ensembles: Festival Strings Lucerne, Gémeaux Quartett, Lucerne Festival Academy Orchestra
Website: Sylvia Zucker
Auftritt:
🡢 07.09.2026 | Konzert VII
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