Große Namen der Klassik und herausragende Nachwuchstalente begegnen sich bei den Traunsteiner Sommerkonzerten auf einer gemeinsamen Bühne. Entdecken Sie die Künstlerinnen, Künstler und Ensembles, die mit ihrem Können und ihrer Leidenschaft unvergessliche Konzerterlebnisse schaffen.
Maximilian Hornung / Nicolas Altstaedt / Tommy Baldu / Ilya Gringolts / Francesco Corti / Thomas Grossenbacher / Paul Handschke / Maria Ioudenitch / Jano Lisboa / Sandro Meszaros / Anna Tykka Nyffenegger / Benjamin Nyffenegger / David Orlowsky / Quatuor Arod / Singer Pur / Daniel Stelter / Johannes Strake / Sylvia Zucker
Foto: Julia Wesely
Maximilian Hornung gilt als einer der bemerkenswertesten Cellisten auf der internationalen Bühne. Neben seiner außergewöhnlichen technischen Meisterschaft zeichnet sich sein Spiel durch einen enorm wandlungsfähigen, kräftigen und einzigartigen Ton, ein unerschöpfliches Spektrum an Klangfarben und eine große Natürlichkeit aus. Seine charismatische Präsenz und die Fähigkeit, auf zutiefst emotionaler Ebene eine Verbindung zum Publikum herzustellen, heben ihn besonders hervor. Neben dem beliebten Kernrepertoire widmet er sich regelmäßig mit großer Neugier auch weniger bekannten Meisterwerken der Cello-Literatur. Seit 2022 ist er künstlerischer Leiter der Traunsteiner Sommerkonzerte.
Website: Maximilian Hornung
Foto: Marco Borggreve
Der deutsch-französische Cellist Nicolas Altstaedt zählt zu den vielseitigsten Künstlern der Gegenwart. Als Solist, Dirigent und künstlerischer Leiter spannt er den Bogen von Alter bis zu zeitgenössischer Musik auf historischen wie modernen Instrumenten. Seit seinem Debüt 2010 bei den Wiener Philharmonikern musiziert er weltweit mit Spitzenorchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra oder den Münchner Philharmonikern. Er konzertiert regelmäßig auf historischen Instrumenten mit Ensembles wie Il Giardino Armonico und hat enge Partnerschaften mit renommierten Orchestern wie dem Münchener Kammerorchester aufgebaut. 2012 übernahm er von Gidon Kremer die Leitung des Kammermusikfests Lockenhaus.
Als gefragter Interpret zeitgenössischer Musik widmet er sich zahlreichen ihm gewidmeten Werken und arbeitet eng mit Komponisten wie Jörg Widmann zusammen. Seine Alben wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Gramophone Award und dem BBC Music Magazine Award.
Website: Nicolas Altstaedt
Foto: Felix Broede
Der Schlagzeuger und Musikproduzent Tommy Baldu ist eine unverwechselbare Größe in der Musikszene. Mit der Band Six was Nine feierte er in den 90ern große Erfolge und spielte als Vorband von Tina Turner in Europas größten Stadien. Sein unverwechselbarer Sound prägt seine Arbeit mit Künstlern wie Laith Al-Deen, Rebekka Bakken, Emilia Torrini und den Söhnen Mannheims. Als Mitglied des international gefeierten Trios Triband mit Sandy Wollasch und Sebastian Studnitzky erlangte er weltweite Aufmerksamkeit. Die enge musikalische Zusammenarbeit mit Daniel Stelter spiegelt seine Vielseitigkeit wider. Neben seinen Live-Auftritten widmet sich Tommy in seinem Studio der kreativen Klangforschung.
Website: Tommy Baldu
Foto: Privat
Der Geiger Ilya Gringolts überzeugt als virtuoser Solist und Kammermusiker. Sein Repertoire reicht von historischer Aufführungspraxis über Paganini bis zu zeitgenössischen Werken. Nach künstlerischen Kooperationen mit Orchestern wie dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra oder der Filarmonica della Scala konzertierte er in der Saison 2025/26 u.a. mit dem WDR Sinfonieorchester oder dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Außerdem ist er Artist in Residence in Padua. Höhepunkte der letzten Jahre waren Projekte u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Wiener Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und den Bamberger Symphonikern. Als Primarius des Gringolts Quartetts feiert er Erfolge bei namhaften Festivals. Seine preisgekrönte Diskografie umfasst Bach-Sonaten, Strawinsky und Paganini. Der jüngste Gewinner des Paganini-Wettbewerbs (1998) studierte bei Itzhak Perlman an der Juilliard School. Er lehrt als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste sowie der Accademia Chigiana Siena und spielt eine Guarneri „del Gesù“ aus dem Jahr 1743.
Website: Ilya Gringolts
Foto: Leonardo Casalini
Francesco Corti wurde 1984 in Arezzo geboren und studierte Orgel in Perugia sowie Cembalo in Genf und Amsterdam. Nach internationalen Wettbewerbserfolgen in Leipzig und Brügge konzertiert er weltweit als Solist und Dirigent an den bedeutendsten Konzerthäusern. Ab 2018 leitete er als Erster Gastdirigent von Il Pomo d’Oro zahlreiche europäische Tourneen und weitete seine Gastengagements auf führende Barockorchester aus wie das Freiburger Barockorchester und die Akademie für Alte Musik Berlin. Seit Januar 2023 prägt er als Musikdirektor des Königlichen Hoftheaters Drottningholm die dortigen Opernproduktionen. Seine internationalen Engagements führen ihn aktuell für wichtige Projekte und Hausdebüts nach Bayreuth, Antwerpen und an die Niederländische Nationaloper. Seine Einspielungen wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Diapason d’or. Seit September 2016 lehrt er als Professor an der Schola Cantorum Basiliensis.
Website: Francesco Corti
Foto: Privat
Thomas Grossenbacher war über 26 Jahre Erster Solocellist im Tonhalle Orchester Zürich und übt eine rege Konzerttätigkeit aus. Als Kammermusiker und Solist musiziert er in Europa, USA, Taiwan und Japan. Seine CD-Einspielungen, insbesondere “Don Quixote“ (Arte Nova) von Richard Strauss mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter der Leitung von David Zinman, fanden große internationale Beachtung. Als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ist Thomas Grossenbacher ebenfalls sehr engagiert. Manche seiner ehemaligen Studenten sind Preisträger internationaler Wettbewerbe, besetzen exponierte Positionen in namhaften Kammermusikformationen und renommierten Sinfonieorchestern oder sind als Solisten tätig. Thomas Grossenbachers Lehrer waren Tatjana Valleise, Mischa Frey, Claude Starck und David Geringas.
Foto: Anton Spronk
Paul Handschke wurde 1993 in München geboren. Im Alter von fünf Jahren bekam er seinen ersten Cellounterricht bei Stefan Bohn, später bei Michael Weiß und David Grigorian. Von 2012 bis 2018 hat er bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste studiert – zwischen Oktober 2018 und Januar 2022 war er im Master bei Maximilian Hornung an der Musikhochschule München. In der Saison 2014/15 hatte Paul einen Zeitvertrag im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Seit 2018 ist er fester Bestandteil des Tonhalle-Orchester Zürich, ab Februar 2022 als Solocellist.
Website: Paul Handschke
Foto: Andrej Grilc
Die Geigerin Maria Ioudenitch erregte 2021 weltweite Aufmerksamkeit, als sie erste Preise bei drei internationalen Violinwettbewerben – dem Ysaÿe-, dem Tibor-Varga und dem Joseph-Joachim-Wettbewerb – sowie zahlreiche Sonderpreise gewann. Im Jahr 2023 erhielt sie den OPUS KLASSIK in der Kategorie „Kammermusikaufnahme des Jahres“ für ihr Debütalbum „Songbird“ bei Warner Classics. Zu den Höhepunkten ihrer Saison 2025/26 gehören Debüts beim ORF Radio-Symphonieorchester Wien, beim Orchester der Royal Danish Opera, beim Stavanger Symphony Orchestra und beim George Enescu Philharmonic Orchestra. Zudem geht sie mit dem Sinfonieorchester Basel auf Tournee nach München, Wien und Ljubljana. Maria wuchs in Kansas City auf und begann mit drei Jahren Geige zu spielen. Sie studierte am International Center for Music, am Curtis Institute of Music sowie am New England Conservatory, bevor sie das Professional Studies Programm der Kronberg Academy bei Christian Tetzlaff absolvierte.
Website: Maria Ioudenitch
Foto: Frank Bauer/Jano Lisboa
Der portugiesische Bratschist Jano Lisboa ist Preisträger renommierter Wettbewerbe wie der Watson Forbes International Viola Competition und Träger der Merit Citizen’s Medal seines Heimatlandes. Er war Mitglied des Pariser Quatuor Benaïm und ist derzeit 1. Solobratschist der Münchner Philharmoniker. Konzertreisen führten ihn in bedeutende Säle weltweit, darunter die Berliner Philharmonie, die Carnegie Hall New York, die Londoner Royal Albert Hall sowie das Concertgebouw Amsterdam und die Suntory Hall in Tokio. Als Solist trat er mit dem Gulbenkian Orchestra und den Münchner Philharmonikern auf. Zudem gastiert der passionierte Kammermusiker regelmäßig bei Festivals und musiziert mit Künstlern wie Lisa Batiashvili, Jörg Widmann oder Tabea Zimmermann. Auf dem 2021 bei Berlin Classics erschienenen Tschaikowski Album von Sarah Christian erscheint Jano Lisboa als Kammermusikpartner im Sextett „Souvenir de Florence“. Jano Lisboa spielt eine Bratsche von Ettore Siega aus dem Jahr 1932.
Foto: Privat
Der schweizerisch-italienische Cellist mit ungarischen Wurzeln versteht Musik als eine Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen. Sein Spiel spiegelt seine Überzeugung wider, dass Musik dort verbindet, wo Worte nicht ausreichen. Er tritt international als Solist und Kammermusiker auf und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem ersten Preis beim Concorso Internazionale Salieri di Legnago. Zudem arbeitete er mit renommierten Künstlern wie Mischa Maisky und Maximilian Hornung zusammen. Nach Studien bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste sowie bei Maximilian Hornung in München wurde er im Januar 2024 Mitglied des Tonhalle-Orchesters Zürich. Als Stipendiat des Rahn Kulturfonds und der Friedl Wald Stiftung baut er seine internationale Konzerttätigkeit aus. Er war Davos Festival Young Artist 2024 und 2025 und tritt regelmäßig bei internationalen Festivals wie dem GAIA Festival, dem Rheingau Musik Festival und dem Pärnu Festival auf.
Foto: Privat
Anna Tyka Nyffenegger wurde in Katowice (Polen) geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Ihr Studium schloss Sie an der Hochschule F. Chopin in Warschau bei Prof. K. Michalik “mit Auszeichnung“ ab. Neben Ihrer solistischen Laufbahn unternahm Sie weitere Studien bei Prof. Michael Flaksman an der Staatlichen Musikhochschule in Mannheim. Anna Tyka Nyffenegger gewann eine Vielzahl von Preisen und Auszeichnungen an internationalen Wettbewerben, u.a. den 1. Preis beim Ersten Internationalen Witold-LutoslawskiCello-Wettbewerb in Warschau. Seit August 2010 ist Sie als Stellvertretende Solocellistin beim Zürcher Kammerorchester (ZKO) angestellt. Sie ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und spielte schon mit Musikern wie Julia Fischer, Nils Mönkemeyer, Maximilian Hornung, Daniel Hope, Alexander Sitkovetsky, Andreas Janke u.a. Kammermusik und Solokonzerte führten Sie u.a. nach Polen, Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Russland, Japan.
Foto: Privat
Seit 2008 ist Benjamin Nyffenegger stellvertretender Solocellist des Tonhalle-Orchesters Zürich. Als Kammermusiker und Gründungsmitglied des Julia Fischer Quartetts sowie des Oliver Schnyder Trios verfolgt er eine intensive internationale Konzerttätigkeit in bedeutenden Musikzentren (Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein, Tonhalle Zürich) und bei Festivals wie dem Prager Frühling, Menuhin Gstaad oder der Schubertiade. Kammermusikalische Partnerschaften bringen ihn mit Musikern wie Daniel Hope, Yulianna Avdeeva, Maximilian Hornung oder Mischa Maisky zusammen. Als Solist spielt er mit Orchestern wie der Academy of Saint Martin in the Fields und dem Tonhalle-Orchester Zürich. Die CD-Einspielungen sämtlicher Klaviertrios von Schubert, Beethoven und Brahms ernteten in der Fachpresse höchstes Lob. Er studierte an der Zürcher Hochschule der Künste bei Walter Grimmer und Thomas Grossenbacher. Nyffenegger leitet die Seetal Classics und, mit Julia Fischer, den Boswiler Sommer.
Foto: Felix Broede
Es braucht nur ein paar Töne und schon zeigt sich die Unverwechselbarkeit seines Klangs. „Bei David Orlowsky scheint sich die Klarinette in ein menschliches Wesen zu verwandeln“, schwärmte das Hamburger Abendblatt. In seiner bereits 25 Jahre andauernden Karriere war er auf den wichtigsten Bühnen der Welt zu Gast. Er nahm acht Alben für Sony und Warner Classics auf; vier davon wurden mit dem ECHO KLASSIK und dem OPUS KLASSIK ausgezeichnet. Ob bei Schubert mit Martha Argerich, Brahms mit dem Danish String Quartet oder Mozart mit dem Netherlands Radio Symphony Orchestra: David Orlowsky lässt seine Klarinette singen wie sonst kaum ein anderer. Nach einer gefeierten Abschiedstournee mit seinem Trio im Jahr 2019 folgten neue Projekte. In seinem prämierten Programm mit Lautenist David Bergmüller erschien 2022 das Album „Alter Ego“. Im Sommer 2024 wurde sein Klarinettenkonzert in der Elbphilharmonie mit stehenden Ovationen gefeiert; fast gleichzeitig erschien sein neues Album „Petrichor“ bei Warner Classics.
Website: David Orlowsky
Foto: Le Philtre Marc de Pierrefeu
Das 2013 gegründete Quartett gastiert weltweit in den renommiertesten Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall und dem Wiener Musikverein, und pflegt zahlreiche Kooperationen mit Künstlern wie Klaus Mäkelä, Thibaut Garcia, Daniel Hope und Maximilian Hornung. Dem Quartett liegt die Förderung zeitgenössischer Musik besonders am Herzen, weshalb es regelmäßig Kompositionen bei jungen Komponisten wie Thomas Enhco oder Eugene Birman in Auftrag gibt. Die exklusiv für Erato/Warner Classics entstehende Diskographie umfasst gefeierte Alben mit Werken von Mendelssohn, Schubert und französischer Musik. Über ihren Alltag und eine Begegnung mit György Kurtág erschien zudem 2023 Bruno Monsaingeons Dokumentarfilm „Ménage à Quatre“. Im Jahr 2025 erschien im Rahmen ihres digitalen Projekts „A Journey through Harmony“ eine Sammlung von Bach-Chorälen auf Streaming-Plattformen. Das Quatuor Arod gewann erste Preise beim Internationalen ARD-Wettbewerb 2016 sowie beim Carl-Nielsen-Wettbewerb 2015.
Jordan Victoria (Violine), Alexandre Vu (Violine), Tanguy Parisot (Viola), Jérémy Garbarg (Violoncello)
Website: Quatuor Arod
Foto: Jakob Schad
Seit dem Debüt 1992 – ursprünglich gegründet von fünf ehemaligen Regensburger Domspatzen und einer Sopranistin – hat sich Singer Pur zu einer der international führenden A-cappella Formationen entwickelt. Das Sextett gewann erste Preise beim Deutschen Musikwettbewerb sowie beim Tampere-Musikfestival in Finnland. Konzerttourneen führten das Ensemble in über 60 Länder auf sechs Kontinenten, mit Auftritten in der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie de Paris und in Peking. Zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentieren die breite Vielfalt des Repertoires, das einer Zeitreise durch die Epochen der Musikgeschichte gleicht. Singer Pur wurde dreimal mit dem ECHO KLASSIK und 2022 mit dem OPUS KLASSIK für das Projekt „Among Whirlwinds“ ausgezeichnet. Neben weiteren Ehrungen wie dem Bayerischen Staatspreis für Musik engagiert sich das Ensemble stark in Schulprojekten und Workshops. Zudem veranstaltet die Formation seit 2019 das eigene Vokalmusik-Festival „Singer Pur Tage“ nahe Regensburg.
Cordula Kraetzl (Sopran), Christian Meister (Tenor), Marcel Hubner (Tenor), Manuel Warwitz (Tenor), Jakob Steiner (Bariton), Silas Bredemeier (Bass)
Website: Singer Pur
Foto: Felix Broede
Der Gitarrist Daniel Stelter studierte Jazzgitarre in Mainz und etablierte sich schnell als gefragter Live- und Studio-Musiker. Mit seinem eigenen Quartett tourte er durch den deutschsprachigen Raum und veröffentlichte bis heute sieben Soloalben, darunter „Wooden Songs“ (2025). Als vielseitiger Sideman arbeitete er mit Legenden wie Al Jarreau und Wolfgang Haffner sowie im Duo mit Lulo Reinhardt. Einem breiten Publikum wurde er als Gitarrist der TV-Shows „Sing meinen Song“ (2014–2018) sowie mit den Heavytones bei „TV Total“ und Stefan Raabs „DGHNDM“ bekannt. 2019 gründete er das Internationale Gitarrenfestival in seiner Heimatstadt Ingelheim. Das 2024 erschienene Album „Petrichor“ mit David Orlowsky stand auf der Longlist beim Preis der deutschen Schallplattenkritik. Stelter ist zudem als Filmkomponist aktiv und unterrichtet Jazzgitarre an der Hochschule in Mainz.
Website: Daniel Stelter
Foto: Claire Winkler
Der Geiger Johannes Strake erhielt seine musikalische Ausbildung bei Antje Weithaas in Berlin, Ingolf Turban in München und Alexander Janiczek in London. Er ist Preisträger renommierter Wettbewerbe, darunter des Johannes-Brahms-Wettbewerbs sowie des Violinwettbewerbs Vasco Abadjiev. Strake war Konzertmeister der Deutschen Streicherphilharmonie und der Jungen Deutschen Philharmonie. Nach einem Festengagement im NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg (2018–2021) wechselte er im Sommer 2021 als stellvertretender Konzertmeister zur NDR Radiophilharmonie nach Hannover. Neben seiner Orchestertätigkeit widmet er sich leidenschaftlich der Kammermusik und musiziert regelmäßig mit Künstlern wie Sarah Christian und Maximilian Hornung. Johannes Strake spielt auf einer modernen Violine der Geigenbauerin Julia Maria Pasch aus dem Jahr 2016.
Foto: Györgyi Kovács-OAK Wedding
Sylvia Zucker studierte zunächst Violine bei Prof. S. Hamann in Lübeck und Luzern und wechselte 2007 zur Bratsche. Nach Studien bei Michel Rouilly in Zürich, schloss sie das Konzertdiplom „mit Auszeichnung“ bei Prof. Isabel Charisius in Luzern ab. Es folgte ein Kammermusikstudium in Salzburg (Hagen Quartett) und in Basel bei Walter Levin und Prof. Rainer Schmidt. Die Kammermusik wurde zu ihrer besonderen Passion, was sich auch in der Gründung des Gémeaux Quartett zeigte. Mit diesem gewann sie zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettberwerben – unter anderem beim ARD-Wettbewerb. Es folgte eine intensive Konzerttätigkeit auf den großen Bühnen der Welt und bei namhaften Festivals. Als „Ensemble in Residence“ war sie mit dem Gémeaux Quartett an der Folkwang Hochschule in Essen präsent und unterrichtete in den Jahren 2013/2014 junge Streichquartette an der Musikhochschule Basel. Sie ist Solobratschistin der Festival Strings Lucerne und ist seit 2011 als Assistentin in der Viola-Klasse von Prof. Isabel Charisius an der Musikhochschule Luzern tätig.
Website: Sylvia Zucker
Margit-Anna Süß (1984, 2010)
Silke Aichhorn (2021)
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